Cross-Mentoring-Abschlussveranstaltung

Tandems betonen positiven Prozess

Abschluss CrossMentoring 0318Acht Mentor-Mentee-Tandems haben sich über ein Schuljahr lang (2016/2017) an ihren jeweiligen Schulen besucht, mit dem Ziel, die Anforderungen an ein Bereichsleitungsamt gemeinsam zu klären.

Die Teilnahme an Konferenzen, Einblicke in die Leitung von Projekten oder der vertrauensvolle Austausch über Unterschiede im Führungs- und Organisationsstil der jeweiligen Berufskollegs waren Aspekte der gemeinsamen Arbeit. Dabei profitieren beide Tandempartner:

Der Mentee erhält die Möglichkeit, seinen Selbstvergewisserungsprozess in Bezug auf ein Leitungsamt weiter zu entwickeln. Für den Mentor bietet die Begleitung eines Mentees unter anderem die Chance, die eigenen schulischen Strukturen zu hinterfragen und ggf. zu verbessern.

Eine Tandembildung zwischen zum Beispiel kaufmännischen und gewerblich-technischen Berufskollegs wird sehr begrüßt, ist aber kein Muss.

Am 20. März 2018 nahmen im Berufskolleg Halle die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Cross-Mentoring-Programms des Schuljahres 2016/17 an der Abschlussveranstaltung teil, um ihre Erfahrungen zu kommunizieren. Begrüßt wurden die Anwesenden durch den Schulleiter des Berufskollegs Halle, Herrn Hampel, und durch Herrn Bödeker, der diesen Durchgang noch als Hauptdezernent eröffnet und über das Jahr mitbetreut hat. Die Herren Baumann und Buder moderierten die Veranstaltung. Als Gesprächsimpuls dienten dabei Fragen, die wie folgt beantwortet wurden:

Was habe ich erwartet und auch bekommen? Hilfe und Austausch
Einblick in andere Schulstrukturen
Konkrete Handlungsoptionen; Antworten auf persönliche Entwicklungsperspektiven
Vertrauensvolle Zusammenarbeit
Arbeit auf Augenhöhe
Was habe ich erwartet und nicht bekommen? Formalismus
Viel theoretischen „Background“
Was habe ich nicht erwartet und trotzdem bekommen? „Blick über den Tellerrand“
Kooperatives Führungsverhalten
Gemeinsame Themen, obwohl aus verschiedenen Fachbereichen
Fruchtbarer Austausch
Was habe ich nicht erwartet und auch nicht bekommen? Konflikte

Als besonders positiv im Prozess des Cross Mentorings empfanden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass es im Programm kein „strenges Korsett“ gab und eine offene Arbeit möglich war. Betont wurde auch die hervorragende Möglichkeit, über dieses Programm eine nachhaltige Netzwerkstruktur aufzubauen. So wird in einigen Tandems die Kooperation mit dieser Abschlussveranstaltung keinen Schlusspunkt finden, sondern in eine konkrete inhaltliche Zusammenarbeit münden.

Verabschiedung BaumannAls Anregung für eine Weiterentwicklung des Programms äußerten die Anwesenden unter anderem, das Angebot des Cross Mentoring im Rahmen von Personalentwicklungsgesprächen zu etablieren und damit bekannter zu machen. Ein Alumni-Netzwerk für die Cross-Mentoring-Teilnehmer/-innen aufzubauen war eine weitere Idee.

Zum Schluss gab es noch einen Blumenstrauß für Herrn Rüdiger Baumann, da dieser zum letzten Mal eine Cross-Mentoring-Veranstaltung moderierte. Her Baumann ist aus dem Schuldienst ausgeschieden. Dr. Andreas Buder wünschte ihm für seinen wohlverdienten Ruhestand das Allerbeste.

Herr Baumann war mit Jochen Bödeker und Dr. Andreas Buder (seit 2011/2012) Mitinitiator des Cross Mentoring für Berufskollegs in OWL. Mit dem diesjährigen Durchgang trat bereits Herr Stefan Becker seine Nachfolge an – wir berichteten.

 

 

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